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Der Raport zum Spiel

13.11.2018

Also wer das nicht gesehen hat, ist selber schuld!

Vergangenen Samstag trafen sich drei Mannschaften aus Brandenburg im Beetzer Olympiastadion um sich dort zu messen. Eigentlich schon Highlight genug.

Doch das ist nicht alles - aber fangen wir mal von vorne an:

Das erste Spiel des Tages bestritten der Kyritzer VC gegen den VC Strausberg (1:3).
Danach waren dann auch schon wir an der Reihe.

Es ging auf’s Feld gegen die altbekannte, inzwischen befreundete Mannschaft aus Kyritz.
In der Vergangenheit haben wir uns schon immer schwer mit diesem Gegner getan, was sich an diesem Spieltag endlich einmal ändern sollte. Denkste Puppe.
Anfangs kamen wir noch sehr gut ins Spiel und fanden uns auch gleich wieder zur ersten kyritzer Auszeit bei einem Stand von 1:6 aus Sicht der Gäste am Wassernapf wieder. Es schien, als dass sich unser wochenlanges, hartes Training auszahlen sollte und wir nun den Gegner von Beginn an dominieren. Auszeit – trinken – Schlachtruf – zurück auf’s Feld – und als hätte jemand einen Schalter umgelegt, schien ab da an nichts mehr zu funktionieren. Wir spielten weiterhin stark auf – keine Frage – aber zum Ende fehlte uns immer dieses Quäntchen Glück. Mal war der Ball im Aus, mal im Netz – doch nicht einmal bei riskanten Aktionen, sondern meist sichere Standartbälle, die eben einfach nicht klappen wollten.

Was noch erschwerend hinzukam, war das großartigste Schiedsgericht der Welt.

Ich meine, das müsst ihr euch mal vorstellen: Da steht Casper (nennen wir ihn mal so, obwohl sein Name sogar auf seiner Jacke stand) als 2. Schieri am Netz und hat eigtl. keine Ahnung was er da pfeifen soll. Die Anweisungen kamen nämlich stets vom Schreibertisch hinter ihm, wo ihm dann sein Mannschaftskollege (der anscheinend einen Röntgenblick hatte um durch Casper durchzusehen) sagte, was zu pfeifen sei.
Da gibt es dann Situationen, in denen wir einen guten Angriff landen, der Linienrichter zeigt den Ball klar drin, doch Bodo (keine Ahnung ob der so hieß – hatte ja nur Casper eine Jacke mit Namen drauf) von hinten dann sagt, dass der im Aus sei…und zack – wird der Punkt dem Gegner gegeben… bitte was!?

Und so ging das die ganze Zeit!

Da ist es eigtl. nur logisch, dass wir den ersten Satz sang und klanglos mit 21:25 abgeben.

Im zweiten Satz dann ein ähnliches Szenario – jetzt hatte man sich jedoch auf das Schiedsgericht eingestellt und wusste: entweder du verwandelst den Ball jetzt absolut klar und zweifellos, oder du kannst ihn direkt fangen und dem Gegner zu rollen.
Wir spielten auch hier wieder stark und konnten viele Chancen nutzen, doch auch auf kyritzer Seite waren die Jungs fit und willens das Ding heute zu gewinnen. Und gegen 2 so übermächtige Gegner musst du dich schon verdammt viel ins Zeug legen. Am Ende konnten wir uns leider auch hier nicht belohnen und gaben den Satz, wenn auch nur knapp, an Kyritz ab. (23:25)

Im dritten Satz dann die Wende. Entweder schienen sich die Gäste Ihrer Sache schon zu sicher oder Casper hatte in den vergangenen zwei Sätzen erheblich an Regelkunde dazugelernt – jedenfalls konnte man nun sein gewohntes Spiel abrufen und Kyritz mal kurzer Hand abwatschen. Mit 25:14 zogen wir uns aus dem Loch und zeigten, dass das Spiel erst vorbei ist, wenn der Schieri pfeift…oder Bodo ihm sagt, dass er pfeifen soll.

Der vierte Satz sollte damit ein sehr spannender und gut umkämpfter werden.
Auf der einen Seite Kyritz, die jetzt wieder wachgerüttelt wurden und auf der anderen Kremmen, die gerade zu alter Stärke zurückfanden.
Kremmen war im Angriff stärker doch Kyritz hatte die bessere Feldabwehr – so kam es zu langen und wilden Ballwechseln. Bis zum 19:19 war alles offen, doch dann brach Kyritz ein und rannte den Kremmenern nur noch hinter her. Am Ende mussten sie sich mit einem 25:22 geschlagen geben.

Also ging es im dritten Spiel der Saison in den dritten Tiebreak der Saison. Man kann sagen, dass wir da eine gewisse Erfahrung mit auf’s Parkett bringen. Pech für Kyritz.

Am Anfang noch mit 0:2 Sätzen hinten gelegen, konnte sich der KSV wieder zurück ins Spiel kämpfen und am Ende mit 15:5 im Tiebreak doch noch den Sieg nach Hause holen!

Das zweite Spiel des Tages war dann gegen den VC Schiedsgericht Strausberg.

Endlich durften wir uns auf dem Feld für die supi-dupi Leistung bedanken.
Hochmotiviert setzten wir gleich zu Beginn der Annahme des Gegners mit druckvollen Aufschlägen mächtig zu. Und falls dann doch einmal ein Angriffsspiel aufgebaut werden konnte, war unser Block agil und geschlossen und erlaubte es Casper und seine Teamkollegen zu keinem Zeitpunkt, uns in ernste Schwierigkeiten zu bringen.

Nach knapp 16min (da sind beide Auszeiten der Gäste inklusive) war der erste Satz vorbei. (25:11)
Die nächsten zwei Sätze verliefen ähnlich. Die Stimmung auf dem Feld und auf der Bank war herrlich und Kremmen konnte an dem Tag doch noch zeigen, zu welchem Spiel sie in der Lage sind. (25:17 , 25:15)

Somit gehen weitere 5 Punkte auf unser Konto und wir schauen voll motiviert auf das nächste Spiel kommenden Samstag – diesmal in Brandenburg/Havel.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Der Raport zum Spiel